Das Thema „Neue Wohnformen“ hat in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels in den westlichen Gesellschaften entstehen ganz neue Wohn- und Lebensgemeinschaften mit veränderten Wohn- und Lebensbedürfnissen.

Der Oberhof in war ursprünglich in Ingelheimer, später in Mainzer Besitz. Nach der Säkularisierung wurde er zur Staatsdomäne. Seine lange Geschichte ist gekennzeichnet durch die Entwicklung vom althergebrachten Hofgut zum landwirtschaftlichen Großbetrieb.

Heute stellt sich das Anwesen als Kulturdenkmal in der baulich traditionellen Form eines Dreisseithofs aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts dar. Die Hofeinfahrt wird von säulenförmigen Sandsteinpfeilern bestimmt. Ein großes, noch als Fachwerkbau errichtetes Verwalterhaus und Stallungen, die zum Teil mit Sandsteinsäulen und Kreuzgratgewölben ausgestattet sind, umgeben einen weiträumigen Hofplatz. Daneben gibt es Scheunen und ein mehrgeschossiges Gesindehaus. Bis in die 2008 wurde die Domäne als landwirtschaftlicher Betrieb genutzt.

Um diesen Bedürfnissen Rechnung zu tragen, muss sich auch der Wohnungsbau anpassen. In neuen, wegweisenden Wohnmodellen geht es darum, eine optimale Mischung aus kommunikativen Strukturen, umweltfreundlichem Bauen und hoher Lebensqualität zu schaffen.

Mehr Generationen, mehr Leben
Hauptziel des Mehrgenerationenwohnens ist es, Menschen unterschiedlicher Generationen zusammenzubringen um sich bei Bedarf gegenseitig zu unterstützen. So können sich die älteren Bewohner zum Beispiel als Leihoma oder Leihopa engagieren oder anderweitig ihre Fähigkeiten und ihre Erfahrung einbringen. Aber auch die Jüngeren sind gefragt, die Älteren in ihrem Alltag zu begleiten.

Das Modell des generationsüberergreifenden Wohnens ist keine Utopie mehr, sondern wird Realität, die sich im Bad Homburger Ortsteil Ober-Erlenbach in einem unter Denkmalschutz stehenden ehemaligen landwirtschaftlichen Anwesen verwirklicht.

Neues Wohnen mit Vorgeschichte
Der Oberhof in war ursprünglich in Ingelheimer, später in Mainzer Besitz. Nach der Säkularisierung wurde er zur Staatsdomäne. Seine lange Geschichte ist gekennzeichnet durch die Entwicklung vom althergebrachten Hofgut zum landwirtschaftlichen Großbetrieb.

Heute stellt sich das Anwesen als Kulturdenkmal in der baulich traditionellen Form eines Dreisseithofs aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts dar. Die Hofeinfahrt wird von säulenförmigen Sandsteinpfeilern bestimmt. Ein großes, noch als Fachwerkbau errichtetes Verwalterhaus und Stallungen, die zum Teil mit Sandsteinsäulen und Kreuzgratgewölben ausgestattet sind, umgeben einen weiträumigen Hofplatz. Daneben gibt es Scheunen und ein mehrgeschossiges Gesindehaus. Bis in die 2008 wurde die Domäne als landwirtschaftlicher Betrieb genutzt.

„Unser Oberhof e.G.“
Wir sind eine Bürgergetriebene, nicht gewinnorientierte Genossenschaft für gemeinschaftliches Wohnen. Unsere Genossenschaft versteht sich als ein Zusammenschluss von Gleichgesinnten mit dem Ziel der gegenseitigen wirtschaftlichen und sozialen Förderung ihrer Mitglieder durch ein gemeinsames Handlungsfeld. Die Grundidee basiert auf dem Selbsthilfeprinzip der Mitglieder. Was oft einer allein nicht finanziell und organisatorisch schaffen kann, schafft die Gemeinschaft. Dabei soll jedoch nicht ein Einzelner profitieren, sondern alle Beteiligten. So kann durch die soziale und wirtschaftliche Förderung eine tragfähige und nachhaltige Balance zum Wohl aller entstehen.

Mieten statt kaufen
Die Wohnungen und Gewerberäume kann man nicht kaufen, sondern nur mieten. Übersteigt das Interesse das Angebot, werden die Interessenten auf einer Warteliste geführt.